Das Leben der Straßenkinder in Cochabamba, der drittgrößten Stadt in Bolivien, ist hart. Von ihren Familien verlassen, versuchen sie sich als Schuhputzer, als Ausrufer in Bussen oder einfach als Bettler. Sie schlafen überall dort, wo es halbwegs warm ist, in Parks, unter Brücken oder in Hauseingängen. Viele der Straßenkinder schnüffeln Kleber oder rauchen Marihuana, um das Leben erträglicher zu machen. Schnell merken sie, dass es leichter ist zu stehlen, als zu arbeiten. Sozial verwahrlost und ohne Schulbildung stehen sie in der bolivianischen Gesellschaft chancenlos dar.

1989 wurde Tiquipaya Wasi gegründet, um etwas gegen die schlechten Lebensbedingungen der Straßenkinder zu unternehmen und ihnen ein Zuhause zu geben. Seitdem leben hier bis zu 30 Jugendliche, die bei ihrer Schulausbildung unterstützt werden, im Heim familiär und psychologisch betreut werden, mit ihren Familien therapeutisch gearbeitet wird und eine Reintegration in Familie und Gesellschaft angestebt wird. Finanziert wird das Projekt zum Großteil über einen Spenderkreis, der über ganz Deutschland verteilt ist. Koordiniert wird die Hilfe vom Verein "Hilfe für verlassene Kinder e.V."

Jetzt anmelden zum Newsletter

Melde dich jetzt zu unserem Newsletter an und erhalte alle zwei bis drei Monate aktuelle Informationen rund um Tiquipaya Wasi! Der Newsletter wird DSGVO-konform über den Dienst Newsletter2Go.de realisiert.



Eine Impression aus dem Theaterstück Betún. Mehr Infos unter dem Menüpunkt "Teatro Strappato":