Hola! 
 
Vor einem Monat bin ich in Cochabamba angekommen und die letzten Wochen waren gefüllt mit vielen neuen Eindrücken von dem Land, den Menschen und meinem Projekt. 
 
Die Anreise dauerte etwas länger als erwartet, weil wir am Abflugtag mit leichter Verspätung in Heathrow ankamen und deswegen unseren Anschlussflug nach Miami verpassten. Dafür durften wir eine Nacht in einem schönen Hotel in London verbringen und setzten unsere Reise einen Tag später fort. Über Miami, Santa Cruz und La Paz erreichten wir nach insgesamt 50 Stunden im Flieger und auf dem Flughafen Cochabamba. 

6 Freiwillige aus dem Bistum Mainz machen sich mit einer großen Ladung an Vorbereitung durch den Träger Bdkj Mainz auf den Weg nach Cochabamba. 54 Stunden und eine Übernachtung in London später kommen auch sie wohlbehalten und erschöpft an.

Sehr herzlich wurden wir von unseren Vorfreiwilligen und Franz, unserem „Papa“ und Sprachlehrer, empfangen und direkt zu seinem Haus gebracht. Doch warum sollten wir für 12 Personen mehr als 2 Taxen nehmen. Das bolivianische Motto lautet eben „ Was nicht passt, wird passend gemacht“. Das spanische Wort für „Anschnallgurt“ sucht man wahrscheinlich auch vergebens in Wörterbüchern. Anschnallen ist ja aber sowieso total „uncool“.